Grabenstraße 42

Aus Baugeschichte
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47° 5' 0", 15° 26' 18"


Altes Vorstadt-Gasthaus

Die heutige Richard-Wagner-Gasse war noch 1770 ein Feldweg ohne Haus, wurde dann von Baron Schwitzen und seiner Witwe Karoline-Charlotte aufgeteilt und besiedelt; daher Gült Schwizen, später Charlottendorf (Herrschaft Neuhof).

Das Verzeichnis von 1785 führt erst die Nr. 1 (Kapuzinergraben, 519, 413, Wagnergasse 880, 1028, 1287, Grabenstr. 38 u. die Nr. 3 (521, 414, 881, 1029, 1288) an. 1798 besaß die Nr. 1 der Wagner Ludwig Gumpel, und nach dessen Werkstatt dürfte die Gasse benannt worden sein. Erst später wurde dann der Name nach dem Komponisten "aufgwertet". (Nach Pirchegger, Häuserbuch).

Das heutige Haus, ein eingeschossiges Gebäude mit Schopfwalmdach zur Straße, dürfte im Kern aus dem 17. Jh. stammen. Umbauten sind in den 1980er Jahren dokumentiert. Im Inneren sind zum Teil barocke Gewölbe, in der jetzigen Gaststube ein Kreuzgratgewölbe erhalten. (Nach ÖKT 2013)

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