Wienflussregulierung und -verbauung von Wien I. bis Wien XIV. (samt Wiener Wienflussbrücken (Wien)

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48° 11' 34.55" N, 16° 16' 13.47" E


Gesamtanlage Wienflussregulierung und -verbauung (samt Brücken, Geländern und sonstigen baulichen Bestandteilen) - unter Ausnahme aller jener Bauteile und Zutaten deren Errichtungszeitpunkt in die Zeit nach 1918 fällt

Nach Eingemeindung der Vorstädte 1892 wurden Maßnahmen zum Schutz gegen die oft verheerenden Hochwässer des Wienflusses ergriffen. Im Randgebiet von Wien wurden Wehranlagen errichtet und von 1895 bis 1903 wurde der größte Teil des Wienflussverlaufs im Wiener Stadtgebiet reguliert und in ein Betonbett gelegt.Wienfluss-Regulierung und Stadtbahnbau (Wochenzeitung „Wiener Bilder“ vom 7. Februar 1897) Die baukünstlerische Betreuung dieses Großprojektes wurde den Architekten Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer übertragen, nach deren Entwürfen die neu zu errichtenden Brücken gestaltet wurden. Otto Wagner, der architektonische Gestalter der Stadtbahn, setzte sich dafür ein, den Fluss im Zuge des Stadtbahnbaues von Schönbrunn bis zum Karlsplatz einzuwölben und auf der Einwölbung eine Prachtstraße (Wienzeile) zwischen der Kaiserresidenz Schloss Schönbrunn und dem Stadtzentrum zu errichten; die Einwölbung wurde aber nur auf einer kleineren Teilstrecke von 2,8 km, beginnend flussabwärts der Pilgrambrücke, errichtet.


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